Am Donnerstag Abend nach Neujahr 2008 rief mich die Mutter von Sebastian aka schrippe an:
Der Sebastian ist tot … er wurde gerade eben in einem Plastiksack aus der Wohnung getragen …. ich konnte nur noch schreien.
Um Sebastian zu gedenken und den Familienangehörigen, Freunden, Kollegen und Bekannten einen virtuellen Ort der Trauer und Verabschiedung zu ermöglichen, wurde dieser Blog hier eingerichtet.
[...] — zuppi @ 3:36 vormittags Tags: berlin spandau, schrippe, Sebastian Dittrich, tot Nach dem Anruf von Sebastians Mutter war ich ersteinmal völlig platt, Sebastian aka schrippe kann doch nicht einfach so tot [...]
Pingback von Der Anruf « Sebastian Dittrich Kondolenzblog — Januar 5, 2008 @ 5:50 |
Mein tiefes Mitgefühl gilt vor allem seiner Mutter und der Familie und auch allen Freunden von Sebastian, die hier ihre Trauer und das Unverständnis dieses entsetzlichen Unglücks zum Ausdruck bringen.
Gestern rief mich Frau Dittrich im APO-Archiv an und ……ich wußte sofort, daß irgend etwas passiert sei, denn Sabastian ist am Mittwoch nicht wie verabredet zu unserem wöchentlichen Treffen erschienen, was für ihn sehr untypisch ist……..ich beruhigte mich aber mit den Gedanken, daß er bestimmt schon voller Tatendrang an seiner Dissi arbeitet oder ihm vielleicht zum Jahreswechsel die Liebe begegnet ist, oder auch die freien Tage nutze um mal ans Meer zu fahren, wozu er schon länger Lust verspürte…..(wenn das schon nicht mit dem Meer klappt, meinte ich noch, dann wollten wir im Sommer zusammen mit Freunden von mir zum Kanufahren gehen!.. )…
wir planten noch ein paar Aktivitäten im Archiv fürs kommende Jahr und am Mittwoch habe ich extra noch Tee und belgische Schokolade für ihn mitgebracht, er ist eine „Lekkermäulchen und süße Schnute“, sein Weihnachtsgeschenk liegt auch noch bereit…….und dann kam der Anruf von seiner Mutter……ich kann es immer noch nicht fassen……………………………
Kommentar von ulrike groß — Januar 13, 2008 @ 1:21 |
SchockSchwereNot,..Sebastian!
Irgendwie mysteriös, seltsam, kaum zu
glauben. Und am Ende doch nichts als wahr.
Hat mich erschreckt! Sehr sogar!
Wo mag er jetzt sein?
Kommentar von Mittwochsarchivrunde — Januar 14, 2008 @ 12:55 |
Lieber Sebastian
wir sind uns nicht sehr oft begegnet – 14tägig beim SPD-Vorstand in unserer Projektgruppe Rechtsextremismus.
In dieser Zeit habe ich dich nicht kennengelernt – aber ich hatte einen Eindruck, den ich in den Zeugnissen Deiner Freundninnen und Freunde bestätigt erhielt: Ein freundlicher, aufgeschlossener, fleißiger, zuverlässiger und engagierter Zeitgenosse.
Schade, dass wir nicht mehr Zeit für einander fanden
Kommentar von Willi Carl — Januar 15, 2008 @ 9:30 |
Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsarchivs der Freien Universität Berlin, sind zutiefst erschüttert über die Nachricht vom Tode von Sebastian Dittrich. Wir möchten Ihnen, seiner Familie und Freunden, unser aufrichtiges Beileid aussprechen. Auch wir können die Nachricht noch nicht fassen, vor allem aber nicht die Umstände seines Todes. Er hatte die Zukunft noch vor sich und noch so viele Pläne… Klar ist allein, dass Herr Dittrich uns allen mit seinem freundlichen, verbindlichen und hilfsbereiten Wesen sehr fehlen wird. Wir waren beeindruckt von seinem unermüdlichen selbstlosen ehrenamtlichen Engagement – so etwas findet man leider nur selten.
Kennengelernt haben wir Herrn Dittrich 2006 als Benutzer des APO-Archivs. Begeistert von den interessanten Beständen dieser Sammlung erklärte er sich spontan bereit, neben seiner Doktorarbeit ehrenamtlich Frau Ulrike Groß, unserer Mitarbeiterin an diesem Archivstandort, in allen inhaltlichen und praktischen Dingen zur Hand zu gehen. Seine Hilfe war für uns von weitreichendem Nutzen, da er fundierte Kenntnisse über die APO-Thematik mitbrachte und mit dem IT-Handling vertraut war. So übernahm er beispielsweise nicht nur die Beratung einzelner Benutzer, sondern bot auch Studierenden, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen das Archiv aufsuchten, fachliche Betreuung bei der Konzeption von Seminararbeiten an. Ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass die Benutzer des APO-Archivs stets eine aktualisierte Website und vor allem eine sortierte und gut aufgestellte Präsenzbibliothek vorfinden.
Wir verlieren mit Herrn Dittrich einen überaus sympathischen und engagierten Kollegen, dem wir viel verdanken. Wir werden ihn vermissen.
Dr. des. Birgit Rehse und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsarchivs der Freien Universität Berlin
Kommentar von Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin/ Birgit Rehse — Januar 18, 2008 @ 9:25 |