Sebastian Dittrich Kondolenzblog

Oktober 17, 2008

Schrippes Tod in der Zeitung: Ungeklärte Todesfälle

Der zutändige Zeitungsredakteur hat mir den Veröffentlichungstermin seiner Story zu Kenntnis gegeben: Im Magazin der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung wird Schrippes Tod genauer unter die Lupe genommen. Zwischen der Polizeiakte und den biografisch recherchierten Informationen klafft eine grosse Lücke. Ich bin schon  sehr gespannt ….

Hier der Artikel – der Aufmacher im Magazinteil:

„Gib mal ein Lebenszeichen, wenn du lebst“ – Sebastian Dittrich war ein lebensfroher junger Wissenschaftler. Sein plötzlicher Tod lässt Freunde und Angehörige rätseln: Wer war er wirklich? Von Andreas Kopietz , Berliner Zeitung, Magazin vom 18.10.2008

Leserbriefe: leserbriefe@berliner-zeitung.de

7 Kommentare »

  1. Der Artikel ist sicherlich gut zusammengetragen. Hätte viel schlechter sein können. Gut ist auch, dass mal etwas aus den offiziellen Berichten gezeigt wird.

    Für mich ist die Sache dennoch völlig unbefriedigend. Ich wüsste zum Beispiel gerne, wann genau Sebastian gestorben ist. Unmittelbar während unseres Chats oder doch später?

    Kommentar von ultramontanus — Oktober 18, 2008 @ 9:48 | Antworten

  2. Lieber Ultramontanus,
    mein erster Eindruck des Artikels ist, Andreas Kopietz hat gewisenhaft und intensiv recherchiert,seine Fragestellung „Wer war er wirklich?“, ist für das Medium Tageszeitung absolut hinreichend. Der Magazin -Aufmacher stellt eine angemessene Würdigung des Verstorbenen dar und es werden ja auch wieder neue Perspektiven angeboten – inklusive einiger Richtigstellungen bezüglich der Polizeiarbeit. Wie der Artikel auf die Familie einwirkt,kann ich nur mutmassen – einige inhaltliche Kratzereien dürften auch unangenehm sein – ich hoffe aber, sie bringen doch alle Beteiligten ein Stück weiter.
    Ich habe irgendwann den Überblick und die sachliche Distanz zu all den Einlassungen hier im Blog und nach den Kontakten im real-life nicht mehr so gut hingekriegt. Der Blick eines interessierten Journalisten auf den ganzen Vorgang ist für mich auch noch einmal hilfreich.
    Die Frage nach dem ganz genauen Todeszeitpunkt habe ich garnicht mehr gestellt,vielleicht schickst Du eine Mail an den Autor und stellst die Antwort der Trauergemeinde hier zur Verfügung?
    Ich bin immer noch sehr traurig und ratlos über den mysteriösen Tod von Schrippe

    Kommentar von zuppi — Oktober 18, 2008 @ 11:41 | Antworten

  3. Hm, der Herr Kopietz hat mich zwar netterweise mal angerufen, seine Kontaktdaten habe ich dennoch nicht mehr. Und beim Artikel gibt es keinen E-Mail-Verweis.

    Schade, dass nicht mal er bei seinen Recherchen auf einen Grund oder zumindest einen Anlass gestoßen ist.

    Wo ist denn noch mal das Bildschirmfoto vom Chatprotokoll verlinkt? Habs eben beim Suchen nicht gefunden.

    LaMettrie

    Kommentar von ultramontanus — Oktober 18, 2008 @ 12:32 | Antworten

  4. Screenshot ICQ-Chat liegt hier: http://www.flickr.com/photos/22756656@N05/2199549140/
    Mail unter den Fotos in diesem Beitrag.

    Kommentar von zuppi — Oktober 18, 2008 @ 12:37 | Antworten

  5. [...] Schrippes Tod in der Berliner Zeitung: Ungeklärte Todesfälle Possibly related posts: (automatically generated)TaschenstöckchenWiedermal nicht’s [...]

    Pingback von Schrippe,mein Zwischenstand « Raumzeit — Oktober 19, 2008 @ 7:40 | Antworten

  6. hmmm, gestern musste ich sehr stark an sebastian denken, hatte aber keine zeit, auf diesem blog zu sein. abends war eine nachricht auf meiner mailbox, die von diesem artikel in der berliner berichtete….
    nun habe ich mich durch den text gelesen und überlege, was er im günstigsten falle auslösen könnte – eine wiederaufnahme der ermittlungen mit sicherheit nicht.
    alles klingt so abgeschlossen, obwohl so viele fragen offen sind – und die einblicke in die familie finde ich teilweise unseriös. – was nutzen uns spekulationen über sebastians sexualverständnis!??? auf der suche nach antworten finden sich wohl auch solche dinge. ich weiß nicht, ob diese gedanken (der mutter) wirklich weiterhelfen….ein wenig beruhigt war ich, dass die von der mitgliedern der spd spandau erklärte „tatsache“, sebastian habe tabletten genommen, bevor er starb, nicht erwähnt wurde. ich hoffe, diese falschaussage ist endgültig vom tisch.
    wir werden uns wohl alle noch lange mit diesem unguten gefühl, NICHTS herausgefunden zu haben, beschäftigen.
    dieses jahr ist noch nicht vorbei und es scheint, als wäre eine ewigkeit vergangen, seit er nicht mehr da ist.
    beklommen – e.z.

    Kommentar von ednazabel — Oktober 19, 2008 @ 12:57 | Antworten

  7. hmm der artikel wirft mich gefühlt irgendwie zurück…trotzdem hoffe ich es fühlt sich richtig an für schrippes famillie . gruss an alle

    Kommentar von Janek — Januar 1, 2009 @ 5:06 | Antworten


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